Einzelmaterial · Präzise geplant. Schritt für Schritt.
Neue Maschine, gleicher Gedanke?
Dein Auftrag Eine Signallampe ist am Anfang aus. Sie soll dreimal blinken und danach aus bleiben. Nutze an, warte, aus, warte. Eine Pause ist ein sichtbarer Schritt.
Benötigt: Vier Papierkarten, Stift und Arbeitsblatt; für digitale Ausführung Browser mit JavaScript
Du kannst mündlich, im Heft oder auf diesem Blatt antworten.
Die Regeln der Lampe
an schaltet die Lampe ein. aus schaltet sie aus. warte hält den aktuellen Zustand eine gedachte Sekunde. Zeige an/aus mit einer Papierkarte statt mit einer echten blinkenden Lampe.
Eine Aktion wird gezählt, auch wenn warte den Zustand nicht ändert. Hier gibt es keine Karten und keinen belegten Arbeitsplatz.
Entwickle und prüfe den Lampenplan
Zeichne einen Ablauf mit drei sichtbaren Blinkphasen. Schreibe Code in der gedachten Lampensprache. Zeige die ersten fünf Aktionen mit einer Karte „an“/„aus“. Was würde ein zusätzliches an nach der Schleife verändern?
Dieser Transfer läuft auf Papier. Die Kartenstation versteht die Lampenbefehle nicht.
Lampenablauf, erste fünf Zustände und Wirkung des Zusatzbefehls
Was muss in die Gruppe?
Eine vollständige Blinkphase braucht Einschalten, Warten, Ausschalten und Warten.
Passendes Wissen öffnen →Mögliche Lösung vergleichen
wiederhole 3 [an warte aus warte] ergibt12 Aktionen. Nach 1 an, nach 2 an, nach 3 aus, nach 4 aus, nach 5 an. Ein an hinter der Klammer läuft nur einmal: Aktion 13 lässt die Lampe am Ende an. Das verletzt das Ziel „danach aus“. Das Kartenmodell simuliert keine echten Sekunden, Helligkeit oder Stromversorgung.
Prüfe eine falsche Übertragung
Jemand überträgt den Kartenfehler und behauptet: „Zweimal an stoppt, weil die Lampe schon belegt ist.“ Stimmt das nach unseren Lampenregeln? Begründe.
Was bleibt beim Übertragen gleich – was ändert sich?
Mögliche Lösung vergleichen
Nein. an bei bereits eingeschalteter Lampe lässt sie an; die Regeln nennen keinen Stopp. Gleich bleiben geordnete Schritte und feste Wiederholung. Die Voraussetzungen einzelner Befehle gehören zum jeweiligen Modell und dürfen nicht blind übertragen werden.
Jetzt erklärst du
Prüfe dein Ergebnis
Feste Wiederholung auf einen anderen Zustand und neue Befehle übertragen.
Vergleiche deine eigene Erklärung mit den Kriterien. Du kannst hier, mündlich oder im Heft arbeiten.
- Ich übertrage die ganze Blinkgruppe und nenne ihre feste Anzahl.
- Ich erkläre die Wirkung eines Befehls hinter der Schleife.
- Ich benenne eine Grenze des Lampenmodells.
Noch nicht sicher? So geht es weiter.
Du findest keinen Anfang?
Nenne zuerst den Startzustand. Führe nur einen Befehl aus und beschreibe seine Änderung.
Passendes Wissen öffnen →IuM-Lernwerk · CC BY-SA 4.0 · IUM-5-M06-ABLAEUFE / transfer · 2.0.0
