Einzelmaterial · Dein Muster. Dein Programm.
Eine Lücke gehört zum Plan
Dein Auftrag Zeichne für einen Wegweiser zwei waagerechte Linien mit je zwei Rasterstücken. Dazwischen liegt genau ein leeres Rasterstück.
Benötigt: Papier und Stift · Raster auf diesem Blatt oder kariertes Heft · Pfeilmarker
Du kannst mündlich, im Heft oder auf diesem Blatt antworten.
Ein neuer Auftrag
Beginne bei (1|1), Blick rechts, Stift unten. Die erste Linie endet bei (3|1), die zweite beginnt bei (4|1) und endet bei (6|1). Am Ende bleibt der Stift unten. hoch hebt den Stift, runter setzt ihn auf. Beide verändern den Ort nicht.
Erst planen
Skizziere die Linien und die Lücke. Ergänze deine Ablaufgrafik um den Stiftzustand. Sage voraus, wo der Stift direkt nach der Lücke steht und ob er dann zeichnet.
Vorhersage mit Stiftzustand
Die Lücke verstehen
Auch durch die Lücke muss sich der Stift bewegen. Bei welcher Bewegung darf er den Untergrund nicht berühren?
Jetzt ausführen
Schreibe deinen Code auf. Verfolge jeden Befehl mit einem Pfeil am Raster und notiere Ort, Blickrichtung und Stiftzustand. Eigene Eingabe und Ausführung im Zeichenwerkzeug holst du später nach; die praktische Programmierung bleibt offen.
Dein Transfer-Code
Erklären statt nur ansehen
Ergänze die Spur: Was verändert hoch, was verändert vor? Welcher Befehl muss vor der zweiten Linie stehen? Zeige an deinem Code, wo eine andere Reihenfolge ein falsches Bild erzeugt.
Notiere je Befehl: Nummer, Befehl, Punkt (x|y), Blickrichtung, Stift oben/unten. Bewahre beide Läufe und ergänze deine Erklärung.
Deine Spur und Erklärung
Mögliche Lösung vergleichen
Eine Möglichkeit: wiederhole 2 [vor] hoch vor runter wiederhole 2 [vor]. Nach der Lückenbewegung steht der Stift bei (4|1) und ist noch oben. Vor der zweiten Linie muss er gesenkt werden. hoch und runter ändern nur den Stiftzustand; vor verändert den Ort. Fehlt runter, bleibt die zweite Linie aus. Andere gleichwirkende Codes sind zulässig.
Das kannst du jetzt erklären
Erkläre am eigenen Beispiel: Was ist eine Anweisung? Was wiederholt die Schleife? Woran erkennst du eine sinnvolle Verbesserung? Nenne eine Grenze unseres Werkzeugs.
Deine kurze Erklärung
Mögliche Lösung vergleichen
Eine Anweisung hat eine festgelegte Wirkung. Die Schleife führt alle Befehle ihrer Klammergruppe in derselben Reihenfolge mehrfach aus. Eine Verbesserung behebt eine benannte Abweichung oder erfüllt ein neues Ziel und wird überprüft. Das Werkzeug kennt nur rechte Winkel und feste Wiederholungen.
Dein Raster für die manuelle Prüfung
Start (1|1), Blick rechts, Stift unten. x zählt nach rechts, y nach unten. Nutze für jeden Versuch eine neue Kopie oder zeichne das Raster ins Heft. Setze einen Pfeilmarker auf den Start und führe jeden Befehl aus. Notiere die Zustände im Heft.
Jetzt erklärst du
Prüfe dein Ergebnis
Du erklärst Bewegung mit und ohne Zeichnen und prüfst deinen neuen Code.
Vergleiche deine eigene Erklärung mit den Kriterien. Du kannst hier, mündlich oder im Heft arbeiten.
- Die Lücke ist eine Bewegung ohne Linie.
- Ich sage Position und Stiftzustand vor der Prüfung voraus.
- Ich begründe, warum ein fertiger Lauf noch keine richtige Lösung beweist.
Abschluss
Gemeinsam sichern
Vergleicht eure Erklärungen in der Klasse. Ein gefülltes Protokoll genügt nicht: Sage einen neuen nächsten Zustand selbst voraus und begründe ihn.
Deine Papierarbeit bleibt bei dir. Den eigenen Lauf im digitalen Werkzeug holst du nach.
Antworten im Lernwerk sichern →IuM-Lernwerk · CC BY-SA 4.0 · IUM-6-M05-ALGORITHMEN / transfer · 2.0.0
