GAM-3 · Wirkungen vorsichtig beurteilen
Vorlesetext · keine Audiodatei · Fassung 1.0
Die dritte Aufgabe dauert sechzig Minuten. Sie verbindet mögliche positive und belastende Wirkungen mit einer klaren Grenze: Ein kurzer Unterrichtsfall ist keine Grundlage für eine Diagnose.
Die ersten fünfzehn Minuten behandeln Kim, die drei Behauptungen und das Wissensfenster. Danach üben Sie fünfzehn Minuten die Folge Beobachtung, mögliche Erklärung, Grenze und Handlung. Lassen Sie auch die Freude am gemeinsamen Knobeln erklären. Positive Erfahrung und mögliche Belastung schließen sich nicht aus.
Die eigene Anwendung dauert zwanzig Minuten. Zuerst entstehen fünfzehn Minuten lang die vier fachlichen Zeilen. Bei Einzelstunden liegt hier die Stundengrenze. Die anschließenden fünf Minuten gehören der privaten Bewertung einer harmlosen schulischen Medienphase oder dem Jona-Fall. Niemand muss Beschwerden angeben.
Die letzten zehn Minuten enthalten Sicherung, Revision und den neuen Lee-Fall. Eine brauchbare Antwort verbindet eine Veränderung mit den Fensterwechseln oder der aufgeschobenen Pause und nennt einen beobachtbaren Prüfmaßstab. Das leitet zur nächsten Aufgabe über.
Wenn Lernende Kim als abhängig bezeichnen, fragen Sie nach der Reichweite der Textbelege und nach den anderen möglichen Einflüssen. Wenn sie nur noch sagen, alles sei unsicher, fordern Sie dagegen einen konkreten belegten Zusammenhang. Vorsicht bedeutet nicht, auf begründete Handlung zu verzichten.
Anhang außerhalb des Hörtexts
Maßgebliche Fassung: Gamingbogen - Durchführung und Auswertung. Materialübersicht: Gamingbogen - Produktionsbrief und Reihenkommentar.
