Rover-Werkstatt · Durchführung ALG-1, ALG-3 und ALG-4
Fassung 2.3 · Klasse 7 · 195 Minuten. Frühe eigene Beobachtung, begründete Entscheidungen und gezielte Fehlersuche verbinden die drei Aufgaben. Zusammen mit ALG-2/5/6 bleiben es 405 Minuten und 36 Jahres-UE. Zeiten sind Planungsannahmen; Lernzeit und Motivation sind noch nicht im Unterricht erprobt. Digitales Primärmaterial, kurze eigene Notizen auf Papier oder im bekannten Dokument. Kein zusätzliches Aufgabenheft erforderlich.
Vorbereiten und steuern
Direkte Lernwerk-Links öffnen die bereits geladenen Startdateien. „Starten“ ist die grüne Flagge; ALG-1 verwendet lose Stapel. Beschriftete Aktionen „Schrittmodus“, „Ein Schritt“, „Stopp“, „Datei speichern“ und „Datei öffnen“ vorführen. In XML eingebettete SVG-Bühnen markieren die Stationen; sie erzeugen keine externen Abrufe. Die Pfeilfigur bleibt ein Bewegungsmodell, kein realer Roboter. Positive Schritte, Richtung 90°, x wächst nach rechts.
Lösungen erst nach eigenem Versuch besprechen; der öffentliche Lehrpersonenbereich ist kein Zugriffsschutz. Jede Person führt eine eigene knappe Werkstattnotiz. Bedienhilfe und Fachhilfe unterscheiden, ohne daraus eine Note zu berechnen. Bei fehlendem Vorwissen vor der abhängigen Aufgabe nachsichern; tatsächliche Zusatzzeit im vorhandenen Unterstützungskonto buchen. Keine zweite stille Pufferstunde.
ALG-1 · Route zur Station 20 · 45 Minuten
| Phase | min | Lernhandlung / nächster Blick |
|---|---|---|
| Vorhersage und erster Versuch | 10 | Start/Ziel klären, beide Endorte vermuten, A bereits selbst ausführen. |
| Gelenkt | 10 | A langsam erneut verfolgen, Positionen und Klammerreichweite erklären. |
| Eigene Anwendung | 15 | B mit integrierter Ablaufskizze; eigene feste Route nach 20. |
| Rückmeldung/Revision | 10 | Skizze abgleichen, B-Variante mit drei Fünferschritten, Datei-Rückkehr. |
Erwartung: A 0→10→20→30, B 0→10→15→20; jeweils einmal „Ende“. Für eigenes A sind etwa 2×10, 4×5 oder 5×4 gültig. Nicht nur den Endort prüfen: Die feste Wiederholungszahl und einzelne Bewegung müssen erklärt werden. B-Variante: 0→10→15→20→25. Ein gleiches Ende beweist keinen gleichen Weg. Die eigene Route wird anhand von Anzahl und Länge ihrer Bewegungen mit B verglichen.
Beobachtung → Hilfe: Werden alle Zahlen miteinander multipliziert, Klammer markieren und den Rumpf ausschreiben lassen. Stimmt nur der Endwert, eine Zwischenposition erläutern lassen. Bei sicherem Einstieg eigene Route früher entwickeln lassen; gemeinsamer Gegencheck bleibt.
Produkt: eine Ablaufskizze mit Positionen, eigene Route, kurze Erklärung des neuen Falls und XML; keine separate zweite Volltabelle.
ALG-3 · Depotentscheidung bei 40 · 75 Minuten
| Phase | min | Lernhandlung / nächster Blick |
|---|---|---|
| Regel und Erklärung | 15 | Erst Depots für 30/40/50 zuordnen, dann zwei Bedingungen daran vergleichen und Verzweigung klären. |
| Gelenkt | 15 | Fehlenden Meldungszweig ergänzen, 40 und 30 prüfen. |
| Eigene Anwendung | 30 | Erste Frage selbst wählen, Zweige begründen, Plan mit Tests 39/40/41. |
| Rückmeldung/Revision | 15 | Frage umkehren, Zweige passend neu zuordnen; sichern und wieder öffnen. |
x < 40 ergibt bei 30/40/50 wahr/falsch/falsch; nicht (x > 40) wahr/wahr/falsch. Letzteres bedeutet kleiner oder gleich und passt an der Grenze nicht zu „Depot A“. Ausgangsregel: 39→A, 40→B, 41→B. Wer zuerst „an oder hinter 40?“ fragt, kann nicht (x < 40) verwenden und muss im Wahrzweig B melden. Logisch gleichwertige Lösungen akzeptieren; keine Bewegung.
Beobachtung → Hilfe: Bei falscher Meldung zuerst Testort, dann Wahrheitswert und zugehörigen Zweig prüfen; die erste unpassende Stelle gezielt ändern. Startposition und Regelgrenze getrennt markieren. Eine gezeichnete Entscheidungsraute kann gleichzeitig die drei Testeinträge tragen; kein zweites Ablaufprotokoll verlangen.
ALG-4 · Haltestelle 40 reparieren · 75 Minuten
| Phase | min | Lernhandlung / nächster Blick |
|---|---|---|
| Entdecken | 10 | Erst 0 und 45 vermuten; 0 selbst starten, 45 gemeinsam begrenzt beobachten. |
| Erklären | 15 | Beobachtung mit vorangestellter Abbruchprüfung klären; 40 vorhersagen, feste vier Durchläufe vergleichen. |
| Reparieren | 35 | Abbruchfrage selbst formulieren, ersten Test 40 oder 45 begründet wählen; alle drei Fälle prüfen, volle Spur und zwei erste Prüfungen. |
| Gegencheck/Transfer/Sicherung | 15 | Eigene Erklärung, neuer Fall 35/12; reparierte Datei sichern und wieder öffnen. |
Der Fehlerlauf erzeugt die Frage vor der Erklärung. Ab Minute 10 explizit klären, ab Minute 25 eigene Reparatur. Die Testwahl hängt vom eigenen Vorschlag ab: 40 prüft die eingeschlossene Grenze, 45 deckt Gleichheitsabbruch auf. Bei Abweichungen die erste regelwidrige Entscheidung lokalisieren, Wahrheitswert klären und denselben Start nach der Änderung erneut testen. Alle drei Starts müssen zur endgültigen Bedingung passen. Keine Zusatznotiz für diese mündlich mögliche Begründung. Im ausführlichen Durchführungsplan stehen Steuerung, gestufte Hilfen und die Variante 45 + 30 Minuten.
Fehler x = 40: Start 0 endet nach vier Bewegungen bei 40; Start 40 braucht null. Start 45 erreicht mit positiven Zehnerschritten die 40 nie. Im vorher aktivierten Schrittmodus zwei Bewegungen beobachten, spätestens nach vier stoppen; erst danach den Modus beenden. Alte „fertig“-Anzeige und Bedienklicks beweisen kein Ende. Feste vier Wiederholungen bewegen dagegen bei jedem Start viermal.
Korrektur beispielsweise nicht (x < 40). Start 0: Prüfungen 0/falsch, 10/falsch, 20/falsch, 30/falsch, 40/wahr. Start 40 und 45: erste Prüfung wahr, keine Bewegung. Variante Start 35/Schritt 12: Ende 47, eine Bewegung, zwei Prüfungen. x > 40 allein wäre am Start 40 noch falsch. „fertig“ folgt erst nach dem Schleifenende.
Beobachtung → Hilfe: Fortsetzungsfrage „noch davor?“ von Abbruchfrage trennen. Bei fehlender letzter Prüfung den Zeitpunkt der Meldung verfolgen. Neue Ablaufgrafik entfällt hier bewusst: Die Prüfspur trägt das Schleifenverständnis; eigenständiger grafischer Plan bleibt in ALG-5 und grafisch verfolgter fremder Ablauf in ALG-6 erhalten.
Sicherung und Rückfluss
Für die Besprechung stehen die Sicherungskarten bereit. Nach Durchführung knapp festhalten: tatsächliche Minuten, belegte Erklärung, Hilfe, offener nächster Schritt. Nicht beobachtete Ausführung als offen lassen. Peer-Gegencheck hat ein konkretes Objekt; allein übernimmt die Lehrperson. Ein Projektimport oder eine kopierte Lösung ersetzt keine eigene Erklärung.
Gemeinsame Prüfspur · Fassung 2.3
ALG-4 bündelt Position, ausgesprochene Abbruchfrage, Wahrheitswert und nächste Handlung in derselben Notiz. An der ersten unerlaubten Bewegung klären, welche Prüfung sie ausgelöst hat. Keine zusätzliche Tabelle verlangen. Individueller Anschluss: 35/12 ohne Lauf vorhersagen, dann testen; Ende 47, eine Bewegung, zwei Prüfungen. Bei Hilfe einen anderen Start knapp vor 40 selbst erklären lassen. Die 75 Minuten bleiben 10 + 15 + 35 + 15.
