DAT-4 · Briefing
Vorlesetext zur Durchführung, Fassung 1.0 vom 28. Oktober 2026. Keine Audiodatei.
Für Datenmengen sind sechzig Minuten vorgesehen: fünfzehn Minuten Erklärung, fünfzehn gelenkte Übung, zwanzig eigene Rechnungen und zehn Rückmeldung mit einem neuen Paketfall.
Beginnen Sie mit zwei gleich großen Schwarzweißrastern unterschiedlichen Inhalts. Auch jedes weiße Feld braucht in unserem Modell ein Bit. Mehr Schwarz bedeutet daher nicht mehr Daten. Gezählt werden nur unkomprimierte Nutzdaten mit einem Bit pro Pixel und acht Bits pro ASCII-Zeichen in unserer Byte-Darstellung.
Machen Sie die Modellgrenze früh deutlich. Breite, Höhe und Codierung sind zusätzlich erforderlich, werden aber nicht mitgerechnet. Eine wirkliche SVG- oder PNG-Datei kann andere Werte anzeigen. Das ist kein Fehler in der Rechnung. Eine zusätzliche Untersuchung von Dateiformaten würde den Auftrag unnötig ausweiten.
Nach den Musterrechnungen berechnen die Lernenden AM TOR und ihr eigenes Raster, ordnen fünf Größenkarten und prüfen ein Datenbudget von zwanzig Byte. Der Text braucht sechs Byte, das Acht-mal-acht-Bild acht. Zusammen sind es vierzehn Byte mit sechs Byte Rest. Ein Sechzehn-mal-sechzehn-Bild würde zusammen mit dem Text achtunddreißig Byte benötigen und nicht passen.
Bei Bit und Byte begründen die Lernenden die Richtung mit Achtergruppen. Bei Kilo, Mega, Giga und Tera gelten die Dezimalpräfixe mit dem Faktor tausend. Ein Taschenrechner ist nach dem eigenen Ansatz erlaubt. Zahlen ohne Einheiten genügen nicht.
Der neue Abschlussfall enthält zehn Textzeichen und ein Sechzehn-mal-acht-Raster. Das sind sechsundzwanzig Byte Nutzdaten, also weniger als dreißig. Nutzen Sie falsche Ergebnisse für eine gezielte Rückfrage zum Schritt, nicht für eine pauschale Zuschreibung von Rechenschwäche. Im Stundenraster liegen die letzten fünf Anwendungsminuten und zehn Minuten Rückmeldung am Anfang der sechsten Stunde.
