IuM Lernwerk 7 – Informatik und Medienbildung

Datenbogen · Briefing für Lehrpersonen

Vorlesetext, keine Audiodatei. Grundlage ist die Durchführung und Auswertung, Fassung 1.0 vom 28. Oktober 2026.

Der Datenbogen fragt, wie eine Botschaft so dargestellt wird, dass jemand anderes sie zuverlässig zurückgewinnt. Die Klasse entwickelt zunächst einen eigenen Textcode. Danach nutzt sie die gemeinsame ASCII-Vereinbarung, überführt eine Bildvorlage in Pixel, rekonstruiert ein fremdes Raster und berechnet Datenmengen. Am Ende wird begründet, welche Auflösung einem bestimmten Zweck genügt.

Sie haben insgesamt zweihundertsiebzig Minuten. Die fünf Aufgaben dauern sechzig, fünfundvierzig, fünfundsiebzig, sechzig und dreißig Minuten. Das ergibt sechs Unterrichtsstunden. Einige Aufgaben überschreiten die Stundengrenze. Der Durchführungsplan benennt die Zwischenstände; Speichern, Markieren und Wiederanknüpfen sind in den Zeitfenstern enthalten. Die spätere Wiederaufnahme von zwanzig Minuten wird aus dem bereits vereinbarten Jahreskonto genommen.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einem fertigen Ergebnis und einer eigenen Handlung. Jede Person entwirft einen Code und liest fremde Daten. Im Bildteil muss jede Person selbst von einer nicht gerasterten Vorlage zu einem gewählten Raster kommen. Ein bereitgestellter Bitcode oder das Erraten des Motivs reicht dafür nicht. Partnerarbeit macht den Test möglich; sie ersetzt keinen individuellen Versuch.

Halten Sie drei fachliche Grenzen deutlich. ASCII ist ein Sieben-Bit-Code, den wir in einem Byte mit führender Null darstellen. Eine höhere Anzeigegröße schafft keine neuen Bilddetails. Und unsere Datenrechnung betrifft einen vereinfachten Nutzdatenanteil, nicht die Dateigröße der angezeigten SVG-Datei. Beim Ressourcenbezug werden Daten, technische Systeme und Energie miteinander verbunden, ohne einen erfundenen Strom- oder Kohlendioxidwert pro Byte zu behaupten.

Die Materialien funktionieren ohne Anmeldung und speichern keine Antworten. Die Lernenden nutzen ein bekanntes Dokument oder ihr Heft. Rasterskizzen können analog entstehen, weil die räumliche Zuordnung hier selbst Lerngegenstand ist. Bereiten Sie benötigte Vergrößerungen oder taktile Zugänge vor. Ein neuer Editor ist nicht nötig.

Nutzen Sie Rückmeldungen möglichst eng: Welche Codegruppe, welche Rasterzelle oder welcher Einheitenschritt ist unklar? Lassen Sie dort prüfen und anschließend einen veränderten Fall bearbeiten. Lösungen sind erreichbar, daher ist dies keine geschützte Testsituation. Eine eigene Erklärung und ein neuer Fall geben mehr Auskunft als eine vollständig ausgefüllte Seite.

Die Fassung ist redaktionell geprüft und bleibt vor realer Durchführung ein Angebot. Besonders zu beobachten sind der Gegenfall in der ersten Aufgabe, die Rasterarbeit in der dritten und die knappe Schlussabwägung. Dokumentieren Sie nach dem Einsatz die tatsächlich benötigte Zeit und offene Nachweise. Mehrbedarf wird sichtbar im Jahreskonto gebucht; er wird nicht durch behauptete Zielerreichung verdeckt.