Datenwerkstatt: Kommt deine Botschaft an?
Rahmen und Bereitstellung
Die Datenwerkstatt umfasst fünf Lernendenaufgaben mit Materialien und Hilfen, Durchführung und Auswertung, gemeinsamer Sicherung, fünf Projektionen und sechs Briefings als Vorlesetexte. Die überarbeitete Fassung 1.1 wird als redaktionell geprüfte Erprobungsfassung auf GitHub Pages bereitgestellt. Eigene Ergebnisse entstehen im bekannten Dokument oder Heft. Das Zeitbudget beträgt 270 Minuten.
Inhaltsbrief und verbindlicher Rahmen
Zielgruppe: Gymnasium Klasse 7; Codierungsregeln aus 5/6 sind Voraussetzung. Tatsächliche Diagnoseergebnisse, Schulgeräte und Kalender liegen nicht vor. Der Einstieg nimmt Regelanwendung kurz wieder auf. Reale Durchführung bleibt offen.
Maßgeblich: Klasse 7 – Jahrgangsbrief und 2026-09-23 - Didaktisches Inhaltsmapping IuM 7-8. Sieben Inhaltsziele der beauftragten Anhörungsfassung vom 21.09.2026, Abschnitt 3.2.2.1, Druckseite 51, werden über zwölf Teilkriterien bearbeitet. Das ist die vereinbarte Projektgrundlage, keine Behauptung einer neuen amtlichen Inkraftsetzung. Das ältere Fachprofil bleibt als didaktischer Arbeitsrahmen gültig, seine damalige Jahrgangsverteilung wird nicht anstelle des aktuellen Mappings verwendet.
Die Lernenden bauen eine Übertragungsvereinbarung: Code entwerfen, fremde Nachricht zurückübersetzen, eine Vorlage diskretisieren, Bilddaten rekonstruieren, Datenmenge berechnen und eine zweckbezogene Entscheidung treffen. Das Material ist eigene Konstruktion. Die Ergebnisse werden jeweils weiterbenutzt. Keine private Nachricht, kein echtes Versenden und keine persönlichen Daten sind nötig.
Digitales Primärmedium: portable HTML-Seiten ohne Konten und Antwortspeicherung. Eigene Ergebnisse entstehen in einem bekannten Dokument oder im Heft. Das Zeichnen eines Rasters auf kariertem Papier hat die eigenständige Funktion der räumlichen Zuordnung; es entsteht keine zweite vollständige Printreihe. Keine neue Anwendung und keine automatischen Konverter. Ein Taschenrechner darf nach dem eigenen Rechenansatz helfen.
Zeitvertrag
| Aufgabe | Erklärung | Gelenkte Übung | Eigene Anwendung | Rückmeldung/Revision | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| DAT-1 Eigener Textcode | 10 | 15 | 25 | 10 | 60 |
| DAT-2 ASCII | 10 | 10 | 15 | 10 | 45 |
| DAT-3 Pixelbild | 15 | 15 | 30 | 15 | 75 |
| DAT-4 Datenmengen | 15 | 15 | 20 | 10 | 60 |
| DAT-5 Zweck und Ressourcen | 5 | 5 | 10 | 10 | 30 |
| Summe | 55 | 60 | 100 | 55 | 270 |
Erklärung umfasst den problemöffnenden Erstversuch; Rückmeldung umfasst Sicherung und neuen Kurzfall. Übergänge und Wiederaufnahme innerhalb der sechs 45-Minuten-Stunden sind in diesen Fenstern enthalten. Keine zusätzliche Pflicht-Hausaufgabe. Die 20 Minuten spätere Daten-Wiederaufnahme sind bereits im separaten Jahreskonto vorgesehen und werden im Durchführungsplan konkretisiert, nicht den 270 Minuten hinzugerechnet.
Didaktische Entscheidungen
DAT-1 beginnt mit einer mehrdeutigen Nachricht. Ein frei zugeordneter fester Code bietet einen erreichbaren Einstieg; sein Erfolg wird durch fremdes Decodieren und ein bewusst konstruiertes Gegenbeispiel begründet. DAT-2 zeigt, wozu eine gemeinsame Vereinbarung dient. ASCII wird korrekt als 7-Bit-Code erläutert; wir verwenden die Darstellung in einem Byte mit führender Null. Keine zusätzliche Dezimal-Binär-Rechenstunde.
DAT-3 trennt drei Handlungen: aus einer nicht gerasterten Silhouette ein selbst gewähltes Raster bilden, dieses codieren, ein fremdes Raster rekonstruieren. Die Auflösung ist zwischen 4×4 und 8×8 wählbar, die Abtastregel wird ausdrücklich festgelegt. Vorgegebene Vergleichsbilder ersetzen nicht die eigene Diskretisierung. Bildgröße auf der Seite und Pixelzahl werden auseinandergehalten.
DAT-4 rechnet den unkomprimierten Nutzdatenanteil eines transparenten Modells. Die Dateigröße einer gespeicherten SVG-, PNG- oder Textdatei darf davon abweichen. DAT-5 verbindet einen sichtbaren Detailverlust mit Daten-, Übertragungs- und Speicherbedarf. Für Energie und Rohstoffe gibt es ein qualitatives Modell, keine erfundenen Wattstunden oder CO₂-Werte pro Byte.
Die begrenzte Offenheit folgt den bestehenden Zielen: eigene Zuordnung, Rasterwahl und begründete Entscheidung. Ein umfassender Bildeditor, ein Binärzahlenkurs und ein Wettbewerb würden Zeit von diesen Handlungen nehmen. Die nötigen Bilder werden als eigene präzise SVG-Diagramme hergestellt; fremde Illustrationen sind für das Modell nicht erforderlich.
Qualität und Abnahme
Maßgebliche Einheitfassung: Datenbogen - Durchführung und Auswertung. Sie bindet Material, zwölf Kriterien, Erwartungen und Anschlussentscheidungen. Quellen: Datenbogen - Quellen und Nutzungsrechte. Ergebnisort: Datenbogen - Sicherung.
WU-Basis: lokale Exzerpte der Bände 1, 3, 4 und 6, mit deren dokumentiertem Pilot-/Entwurfsstatus. Aktivierung durch Gegenfälle; Hilfen an Codegrenzen, Rasterregel und Einheiten; individuelle Ergebnisse trotz Partnerprüfung; Rückmeldung führt zu erneuter Prüfung. Diese Gestaltungsheuristiken belegen keine gemessene Unterrichtswirkung.
Aktive Qualitätsprofile: quellen, urteilen, kooperation, gestaltung, modell, medien, transfer, abruf, leistungspruefung. Praxis ist hier kein eigenes Gerätekompetenzziel; reale Eigenhandlungen im Codieren und Rasterzuordnen werden dennoch überprüft. Persönliche Reflexion ist nicht verlangt. Zusätzlich: lückenlose 270-Minuten-Buchung und Unterscheidung von Nutzdaten/Datei.
Kritische Risiken: DAT-1 und DAT-3 benötigen einen tatsächlich verdeckten Austausch; DAT-5 hat nur 30 Minuten; visuelle Rasterarbeit braucht bei Sehbeeinträchtigung eine zugängliche räumliche Entsprechung. Konkrete Wege und Grenzen stehen im Durchführungsplan. Keine vollständige WCAG-, Schulgeräte- oder Unterrichtsprüfung allein aus einer lokalen Browseransicht ableiten.
Redaktionelles Selbstreview vom 28.10.2026 mit Nacharbeit und Prüfung der Endfassung: Codierungen, Rechenfälle, Rastergeometrie, Materialien und Zeitbudget wurden kontrolliert. Die Gesamtfassung wurde am 03.11.2026 im gebundenen redaktionellen Selbstreview geprüft. Materialien, Zeitkonten und Verweise sind abgeglichen; Unterrichtserprobung und Schulgeräteprüfung bleiben offen. Unterrichtserprobung und die Prüfung benötigter Zugänge am Schulgerät bleiben offen.
